Interne Validität fragt, ob der beobachtete Effekt wirklich an der Intervention liegt, nicht an Störfaktoren. Externe Validität prüft Übertragbarkeit auf Zielgruppen. Reliabilität zeigt, ob Messungen stabil sind. Wir achten auf Messinstrumente, Protokollkonstanz und Datenvollständigkeit. Dokumentierte Abweichungen vom Plan, begründete Sensitivitätsanalysen und Offenlegung von Entscheidungsregeln erhöhen Vertrauen und helfen anderen, Ergebnisse fair einzuordnen.
Bestätigungsneigung, Publikationsbias, Selektionsverzerrung und HARKing können selbst solide Datensätze untergraben. Durch Vorregistrierung, vordefinierte Analysepläne, Blindbewertungen, Protokolltreue und offene Daten reduzieren wir Risiken. Wir unterscheiden unabsichtliche Verzerrungen von systematischen Mustern und beschreiben, wie stark sie Ergebnisse beeinflussen könnten. Das klare Benennen von Schwächen ist kein Makel, sondern eine Einladung, robustere Evidenz und bessere Entscheidungen zu ermöglichen.
Eine beeindruckende Studie nützt wenig, wenn Zielgruppe, Umgebung oder Ergebnismaß nicht zu deiner Fragestellung passen. Wir prüfen, ob Annahmen, Interventionen und Endpunkte anschlussfähig sind, und markieren Änderungen, die nötig wären. Wo Übertragbarkeit zweifelhaft ist, argumentieren wir vorsichtig, planen Validierungsstudien oder begrenzen die Schlussfolgerung. So schützen wir uns vor überzogenen Versprechen und stärken Vertrauen bei Stakeholdern und Lesenden.
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